Stärker als Stottern

 

Veröffentlichungen

Veröffentlichungen von Mitgliedern unseres Teams.

Der/die kursiv gedruckte Autor/die Autorin ist aus dem SAS-Team.



Thum, Georg / Mayer, Ingeborg

Stottertherapie bei Kindern und Jugendlichen
Ein methodenkombinierter Ansatz

Stottern spielerisch überwinden

Wie kann mithilfe eines Froschs, einer Ampel und eines Steins das Stottern überwunden werden?

Diese und weitere Gegenstände sind Bestandteile des von Georg Thum und Ingeborg Mayer entwickelten methodenkombinierten Therapiekonzepts „Stärker als Stottern“. Die Prinzipien der Stottertherapie und die Anwendung der Sprechtechniken werden mithilfe der Werkzeuge verständlich gemacht. Sie ermöglichen individuelle, auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmte Therapieprozesse. Die Autoren zeigen, wie im Therapieraum Gelerntes zeitnah in realen Lebenssituationen geübt werden kann. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis für die Praxis verdeutlichen die Organisation und Durchführung der Stottertherapie.


Innenteil zweifarbig. Mit CD-ROM mit Audiobeispielen und Zusatzmaterialien.

(Praxis der Sprachtherapie und Sprachheilpädagogik; 12)


2014. ca. 155 Seiten. ca. 39 Abb. ca. 12 Tab.


(ISBN 978-3-497-02485-8) kt

ca. € [D] 29,90 / € [A] 30,80 / SFr 40,00


Bezugsquelle: hier.



Wirksamkeit von Stottertherapien - Was wir tun und wie wir messen.

Beiträge zur 8. Stotterkonferenz der ivs 2017

Der Tagungsband enthält Hintergrundtexte zu den einzelnen Beiträgen der 8. Stotterkonferenz der Interdisziplinären Vereinigung der Stottertherapeuten e.V., die am 13. Mai 2017 in Fulda stattfand. Die ivs setzt damit eine kontinuierliche Folge von thematisch ausgerichteten Konferenzen zum Thema Redeflussstörungen fort. Mit dem Titel „Wirksamkeit in der Stottertherapie – Was wir tun und wie wir messen“ greift die Konferenz die aktuelle Diskussion zur Evaluation von Stottertherapien auf. Mit den zehn Vorträgen aus Deutschland, Großbritannien und Neuseeland wird über ein breites Spektrum von Therapieverfahren die nationale und internationale Perspektive zum Thema abgebildet. Neben den Fachvorträgen von WissenschaftlerInnen und TherapeutInnen finden sich im Buch auch zwei Beiträge von Stotternden, die über ihre langjährigen Wege durch Therapien und Selbsthilfe berichten.

Die Originalvorträge sind auf DVD im Demosthenes-Verlag der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V., Köln erhältlich.


Mit Beiträgen von:

  1. Evidenzbasierung in der Stottertherapie Teil I Sollen Therapeuten zu Empirikern werden?
    Neidlinger, Veronika

  2. Evidenzbasierung in der Stottertherapie Teil II Wie können Therapeuten zu Empirikern werden?
    Thum, Georg

Demosthenes Verlag, Köln 2017, 1. Auflage, 158 Seiten


AWMF-Leitlinie

  1. Redeflussstörungen, Pathogenese, Diagnostik und Behandlung

  2. Neumann K, Euler HA, Bosshardt HG,
    Cook S, Sandrieser P, Schneider P, Sommer M,
    Thum G,

  3. Hrsg.: Deutsche Gesellschaft für Phoniatrie und Pädaudiologie.

  4. Registernummer 049-013, Version 1. 2016;

http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/049


Ziel dieser Leitlinie ist es, zunächst über das Wesen des Stotterns sowie seine genetischen Grundlagen und deren hirnmorphologische und -funktionelle Auswirkungen zu informieren. Weiterhin soll sie klare, empirisch begründete Handlungsanweisungen für eine sichere und frühe Identifikation von Stottern und seine eindeutige und objektive Diagnostik geben sowie über die Wirksamkeit einzelner Therapiemethoden informieren. Darauf basierend gibt die Leitlinie Empfehlungen für eine effektive Behandlung stotternder Menschen durch wissenschaftlich begründete, evidenzbasierte, qualitätsgesicherte Therapieverfahren. Für Poltern, für das eine deutlich schwächere Evidenzlage besteht, werden zumindest Handlungsempfehlungen für Diagnostik und Therapie gegeben, die den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand berücksichtigen.



Thum, Georg

Broschüre: Meine Rechte als stotternder Schüler/stotternde Schülerin

geschrieben  im Auftrag der Stotterer-Selbsthilfe (BVSS). Eine Informations-Broschüre (kostenfrei) für Eltern und Schüler.


Thum, Georg

Stottern und Schule

Bis zu fünf Prozent aller Kinder sind von Stottern betroffen. Speziell in der Schule kann die Sprechbehinderung zur extremen Belastung werden – sowohl für die stotternden Mädchen und Jungen als auch für ihre Lehrkräfte und die ganze Klasse.

Stottern verunsichert alle Beteiligten, denn der angemessene Umgang mit einem stotternden Kind oder Jugendlichen ist häufig unklar. Damit Stottern die Schulzeit betroffener Kinder nicht negativ prägt und Chancengleichheit für sie gewahrt werden kann, schafft dieser Ratgeber Klarheit: Er vermittelt in übersichtlicher, präziser Form Grundlagen über die Sprechbehinderung Stottern, gibt Informationen zum Nachteilsausgleich für mündliche Leistungen sowie zu den rechtlichen Hintergründen, nicht zuletzt präsentiert der Ratgeber praxisnahe Vorschläge und Methoden für förderlichen, positiven Umgang mit Stottern in der Schule. Damit ist dieses Buch auch ein hervorragender Ratgeber für Eltern stotternder Kinder.


Von G. Thum geschrieben im Auftrag der Stotterer-Selbsthilfe (BVSS). Ein Ratgeber für Lehrerinnen und Lehrer.



Sprachförderung und Sprachtherapie

2016 (4)

  1. Stottern im Unterricht - Schwierigkeiten und Lösungen

  2. Neidlinger, V.; Colthorp, I.; Herdther, F.

Während eines Stottermoments erleben Betroffene einen motorischen Kontrollverlust über ihr Sprechen. Dadurch, dass der oder die Betroffene dem Stottern meist hilflos ausgeliefert ist, können auch Gefühle wie Ungeduld oder Unmut über das eigene Defizit sowie Ängste vor den Reaktionen anderer oder Schamgefühle auftreten.

Oft versuchen Stotternde daher, die Kontrolle über ihr Sprechen mithilfe unterschiedlicher Strategien (Vermeideverhalten oder Fluchtverhalten) zurück zu erlangen. Die meisten dieser sogenannten Copingstrategien wirken jedoch nicht, sondern verstärken im Gegenteil die Auffälligkeit und häufig auch die Intensität des Stotterns und erfordern zudem ein hohes Maß an mentaler und/oder physischer Anstrengung.

In der Schule werden Schüler und Schülerinnen mit einer großen Anzahl an Sprechaufgaben konfrontiert. Das Stottern kann nicht nur einen Einfluss auf mündliche Leistungen im Unterricht (z.B. Referate, mündliche Abfrage) haben, sondern mitunter auch im sozialen Miteinander der Schüler eine Rolle spielen. Einige stotternde Schüler versuchen aus Angst davor, wegen ihres Handicaps gehänselt oder im Unterricht schlechter bewertet zu werden, ihr Stottern so gut es geht zu verbergen.

Lehrkräfte können betroffene Schüler unterstützen, indem sie gemeinsam mit ihnen Rahmenbedingungen für den Umgang mit der Redeflussstörung im Unterricht erarbeiten.

Diese steht den Schülern im Rahmen eines Nachteilausgleichs auch rechtlich zu. Damit das Stottern in einem geeigneten Rahmen thematisiert werden kann, ist es wichtig, dass Lehrkräfte Stottern bei Schülern als solches identifizieren können. Um Vorurteile bei Mitschülern auszuräumen und Hänseleien oder Ausgrenzung vorzubeugen, ist es zudem dringend ratsam, auch die Klasse über das Störungsbild zu informieren.

Beispiele für konkrete Umsetzung befinden sich im vorliegenden Beitrag.


Journal of Communication Disorders

Volume 62 July–August 2016, Pages 101–114

  1. Temporal variability in sung productions of adolescents who stutter

  2. Falk, S.; Maslow, E.; Thum, G.; Hoole, P.

Singing reduces variability of Voice Onset Times in voiceless stops in adolescents who stutter.

Only stops in stressed/word-initial syllables carrying a musical beat show the reduction.

This indicates that temporal laryngeal-oral coordination in stuttering is enhanced by song.



Praxis Sprache
Jhrg. 2013 (58. Jahrgang), Ausgabe 2

In diesem Sonderheft sind mehrere Artikel zum Thema Stottern erschienen. Von unserem Team sind folgende Beiträge:


  1. Colthorp, I.: Unterrichtsstunde zum Thema Stottern

  2. Schönauer-Schneider W., Thum G.: Stottern und Schule.

  3. Thum G.: Sprechtechniken in der Stottertherapie

  4. Thum G.: Was leistet eine Stotterberatungsstelle an einer Universität?


Sprachförderung und Sprachtherapie
2012 (1)

Beitrag:


  1. Mayer, I.; Büdel, S.; Vogel, S. (2012):

  2. Die Werkzeugkiste: Anwendung der Werkzeuge für lokale und globale Techniken in der Stottertherapie.




St-t-tt-ttotttern

Aktuelle Impulse für Diagnostik, Therapie und Evaluation

Tagungsbeiträge zum Symposium in Halle, 2010


Iven, C., Kleissendorf, B. (Hrsg.), Schulz-Kirchner Verlag 2010


Beitrag aus unserem Team:


  1. Mayer, I., Thum G.: Die Werkzeugkiste: individuelle Therapiemethoden und -prozesse mit stotternden Kindern